Interview mit dem Treesource-Gründer

Treesource-Gründer und CEO DI Leopold Sandler im Interview


Herr Diplomingenieur Sandler, können Sie uns kurz Ihren Werdegang schildern


Ich bin ein Kind Niederösterreichs, genauer aus Kilb in der Nähe von Melk, mit einem starken Bezug zu meiner ländlichen Heimat, der ländlichen Agrarwirtschaft und zum örtlichen Fußballclub, dem ich bis heute treu bin. 1992 schloss ich mein Studium des Bauingenieurswesens an der TU Wien ab. Durch den frühen Tod meines Vaters musste ich kurz nach dem Studienende den elterlichen Betrieb übernehmen und konnte diesen schon nach kurzer Zeit ins Ausland expandieren. 2014 kam ich im Zuge meiner Tätigkeit in Kroatien mit dem Paulowniabaum in Berührung und erkannte seine ökologische und ökonomische Perspektive und die außergewöhnlichen Möglichkeiten am Standort Kroatien in der EU!

Was ist denn Ihre ganz persönliche Geschichte mit Paulownia?


Durch den Ausbau meines Unternehmens in verschiedene Länder und die Projektentwicklung im landwirtschaftlichen Bereich, lag es nahe, auch einen ökologischen Mehrwert anzudenken. Auf den Paulowniabaum wurde ich schon recht früh aufmerksam gemacht. Es hat aber, wie immer, einige Jahre gedauert, bis man ein Projekt wie „treesource“ dann umsetzen konnte.

Warum setzen Sie auf Crowdfunding, anstatt sich einen Kredit oder Investor zu holen?


Ich wurde von vielen Freunden und Bekannten auf mein Projekt angesprochen und viele sagten sie würden da auch gerne mitmachen, das ist nicht so einfach und nach etlichen Brainstormings kam ich erstmalig auf das Thema Crowdfunding.

Zum einen bietet Crowdfunding die Möglichkeit einer sehr schnellen und unkomplizierten Finanzierung weil viele Menschen jeweils „nur“ geringe Mengen einzahlen. Darüber hinaus macht es Sinn, ein ökologisch so wertvolles Projekt auf viele einzelne Menschen zu verteilen. Deren Nutzen ist nicht nur ein hoher Ertrag, sondern auch, dass man der Natur etwas zurückgibt.

Was zeichnet das Holz der Paulownia aus?


Paulowniaholz kann in nahezu allen Bereichen eingesetzt werden, wo Holz verarbeitet wird. Darüber hinaus ist er trotz einer sehr hohen Stabilität extrem leicht und eignet sich daher auch für den Einsatz in Bereichen, in denen es neben einem schönen Aussehen auch auf ein geringes Gewicht ankommt. Das Holz hat einen sehr hohen Flammpunkt, trocknet schnell und ist hervorragend zu verarbeiten.

Was macht die Paulownia zum idealen Baum für die Zucht auf Plantagen?


Der Baum ist sehr robust und witterungsbeständig. Darüber hinaus hat er ein besonders gradliniges und schnelles – ein „Weltrekordbaum“. Er ist vor allen in den späteren Jahren sehr genügsam und kann auch längere Trockenperioden unbeschadet überstehen. Das macht ihn zu einem perfekten Baum für die Plantagenwirtschaft.

Wo werden die treesource Paulownien gepflanzt und wie wird der Anbau dort aussehen?


Wir pflanzen aktuell alle treesource Bäume auf eigenen Plantagen in Kroatien. Der Vorteil neben einem für den Baum idealen Klima ist, dass ein Großteil der Bevölkerung in Kroatien von der Landwirtschaft lebt und somit die idealen Voraussetzungen mitbringen, an unserem Projekt mitzuwirken.

Ein weiterer sehr positiver Aspekt ist das wir für den Anbau derzeit brachliegende, hügelige Flächen brauchen und somit nehmen wir der klassischen Landwirtschaft keine Flächen weg.

Sind denn die Bäume bereits ausgepflanzt?


Alle treesource Bäume wurden bereits Anfang 2017 auf den Plantagen ausgepflanzt. Das bedeutet ein zusätzliches Sicherheitsplus, denn die für die Bäume etwas schwierige Anfangsphase haben die treesource Bäume bereits erfolgreich hinter sich gelassen.

Schafft Treesource in den Anbaugebieten neue Arbeitsplätze?


Eindeutig „ja“, denn durch die hohe Erfahrung der Bevölkerung im Bereich „Landwirtschaft“ bietet sich für beide Seiten ein hoher und positiver Synergieeffekt. Brachliegende landwirtschaftliche Flächen werden durch unser Projekt nachhaltig rekultiviert und bieten nun auch der Bevölkerung wieder eine Verdienstmöglichkeit.

Was unterscheidet die tressource Plantagen von einer Monokultur?


Monokultur bezeichnet Plantagen, auf denen Nutzpflanzen zur dauerhaften Ernte mehrere Jahre gezogen werden, was für die Böden eine hohe Belastung darstellt. Das ist bei unseren Bäumen nicht der Fall, sondern diese stehen 10 Jahre auf der Plantage und werden erst danach geschlagen. Ein Paulowniabaum hat einen hohen Nutzen für den Boden, da er in positiver Wechselwirkung mit seinem direkten Umfeld steht.

Wie sieht es derzeit mit Nachfrage und Angebot an hochwertigem Paulowniaholz in Europa aus?


Aktuell gibt es de facto KEIN Angebot an hochwertigem Paulownia-Holz in Europa, die Nachfrage ist allerdings schon heute recht hoch. Wer es einmal in Händen hatte, möchte es sofort haben.

Wie wird sich der Holzmarkt angesichts von Brandrodungen, Klimawandel, Tropenholzverboten und Bevölkerungswachstum entwickeln? Wie wird Paulownia davon profitieren?


Nachweislich steigt im langfristigen Vergleich der Preis von Holz gegenüber Gold oder auch Aktien überproportional an. Das hängt zum einen mit einer stetig steigenden Nachfrage nach Holz durch das hohe Weltbevölkerungswachstum zusammen, andererseits mit einem immer weiter sinkenden Angebot auf dem weltweiten Holzmarkt, bedingt durch Brandrodungen oder anderen Raubbau vorhandener Wälder. Paulownia kann durch das schnelle Wachstum einen Teil dieses Wegfalls kompensieren und profitiert dabei auch von der sinkenden Verfügbarkeit von anderen Edelhölzern.

Wie wird sich der Wert des Paulowniaholzes in den nächsten 10 Jahren entwickeln?


Der Wert des Paulowniabaumes wird am Ende seiner Wachstumsphase durch 2 Faktoren bestimmt. Ein Faktor ist der Preis, der zum Zeitpunkt der Ernte für Paulowniaholz bezahlt werden wird. Der 2. Faktor ist das „natürlich Wachstum“ des Baumes, also die Menge an Holz, die zum Verkauf steht. Je besser die Pflege während der Wachstumsphase ist, desto höher wir die zum Verkauf stehende Menge an Holz und somit der Preis pro Baum sein, der zu erzielen ist. Aktuell gehen wir von einer Erntemenge von 1m³ Edelholz pro Baum nach 10 Jahren aus.

Wie wird sich treesource in 10 Jahren entwickelt haben?


Nach unseren Plänen werden wir viele hunderttausend Bäume pflanzen. Alleine durch die Anzahl dieser zusätzlichen Bäume werden wir positiv auf den Klimawandel einwirken können. Am besten aber wird es sein, dass wir damit ein gutes und funktionierendes Beispiel sein werden für andere, es uns gleichzutun. Es wir endlich Zeit, der Erde etwas zurückzugeben und das kann eben nur die Menschheit!

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E-Mail: office@treesource.at
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