Potentiale realisieren, Risiken vermeiden: Crowdinvesting als Chance für KMUs

Crowdinvesting ist inzwischen nicht nur bei Anlegern, sondern auch unter Wirtschaftstreibenden zum heiß diskutierten Thema geworden. Wenig verwunderlich, ermöglicht die Finanzierungsform Unternehmen doch Zugang zu einer nahezu unerschöpflichen Kapitalquelle, der „Crowd“. So groß die Chancen und Vorteile des Crowdinvesting für Start-Ups und KMUs jedoch auch sein mögen, so vielfältig sind auch die Risiken und rechtlichen Fallstricke. Der heimische Crowdinvesting-Marktführer CONDA möchte interessierte Unternehmer daher mit einigen Tipps dabei unterstützen, die Chancen der Kapitalbeschaffung via Crowdinvesting auch tatsächlich zu realisieren, ohne dabei die Risiken der Finanzierungsform aus den Augen zu verlieren.

Wien, am 12.11.2015. War Crowdinvesting bisher vor allem in der Start-Up-Szene beheimatet, so entwickelt sich die Finanzierungsform mittlerweile auch immer stärker zu einer interessanten Alternative der Risikokapitalbeschaffung für bereits etablierte KMUs. Dieser Trend ist nicht zuletzt auch auf das neue Alternativfinanzierungsgesetz zurückzuführen. Das in der Öffentlichkeit als „Crowdfunding-Gesetz“ bekannte AltFG ermöglicht es Unternehmen beispielsweise, mehr Kapital mittels Crowdinvesting einzuwerben, ohne dafür einen äußerst kostenintensiven Kapitalmarktprospekt erstellen zu müssen. Galt die volle Prospektpflicht bisher bereits ab 250.000 Euro, so besteht mittlerweile erst ab einer Summe von 1,5 Millionen Euro eine Art „Prospektpflicht light“, was die Kapitalbeschaffung mittels Crowdinvesting für Unternehmen nicht nur deutlich einfacher, sondern auch viel kostengünstiger macht. Am 26.11.2015 werden dazu im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit CONDA, Wolf Theiss, Leitner Leitner und der m27 Finance GmbH, die Möglichkeiten für Österreichs KMU diskutiert.

Neue Crowdinvesting-Plattform für KMUs

CONDA bietet mit kmu.conda.eu seit kurzem eine eigens für Kleine und Mittelständische Unternehmen errichtete Plattform an und positioniert sich somit erneut als Pionier in der Branche. Um KMUs hinsichtlich des optimalen Finanzierungs-Mix für Wachstums- und Expansionsvorhaben noch umfassender betreuen zu können, hat sich der heimische Marktführer im Bereich Crowdinvesting für dieses Projekt mit m27 einen renommierten Partner im Bereich Unternehmensfinanzierungen an Bord geholt. Gemeinsam mit den Experten von m27 wird CONDA noch in diesem Jahr die ersten Crowdinvesting-Kampagnen für KMUs auf der neuen Plattform starten, beziehungsweise vorstellen.

Vier Tipps für Unternehmer

Crowdinvesting eröffnet KMUs bisher ungeahnte Chancen. „Interessierte Unternehmer sollten ihre Augen jedoch nicht vor der Tatsache verschließen, dass es sich bei der Finanzierung über die Crowd um eine rechtlich und wirtschaftlich komplexe Materie handelt und der Erfolg jeder Kampagne von einer gezielten und umfassenden Planung und Umsetzung abhängt“, ist Daniel Horak, Mitgründer und Managing Partner von CONDA, überzeugt. Die folgenden vier Tipps der Experten von CONDA sollen Unternehmer dabei unterstützen, die Potentiale des Finanzierungsmodells voll auszuschöpfen und etwaige Fallstricke zu vermeiden:

Tipp 1: Voraussetzungen schaffen

KMUs, die sich für Crowdinvesting interessieren, sollten neben einem wirtschaftlich attraktiven Geschäftsmodell, einem aussagekräftigen USP und einem nachvollziehbaren Wachstumspotential auch noch einige weitere Voraussetzungen erfüllen, beziehungsweise schaffen. So ist etwa eine Kapitalgesellschaft, etwa eine GmbH, als Unternehmensform zwingend notwendig. Weiters muss der zu deckende Finanzierungsbedarf zwischen 50.000 und fünf Millionen Euro liegen. Darüber hinaus ist es für das Gelingen der Kampagne essentiell, über ausreichende personelle Ressourcen zu verfügen, um diese auch erfolgreich umsetzen zu können.

Tipp 2: Rahmenbedingungen kennen

Nicht zuletzt aufgrund des Investorenschutzes hat der Gesetzgeber im neuen Alternativfinanzierungsgesetz einige strenge „Leitlinien“ eingezogen. Wer diese nicht kennt, oder gar ignoriert, läuft Gefahr, viel Geld in die Planung einer Crowdinvesting-Kampagne zu stecken, die dann entweder doch der teuren Prospektpflicht unterliegt, abgebrochen werden muss, oder gar nicht stattfinden kann.

Tipp 3: Vorteile aktiv nützen

Selbstverständlich steht beim Crowdinvesting die Beschaffung von Risikokapital im Vordergrund. Nicht zu vernachlässigen sind jedoch auch die weiteren Benefits, die Unternehmen über das Finanzierungsmodell offen stehen. Beispielsweise kann eine sorgfältig geplante Crowdinvesting-Kampagne selbst auch als effektives Marketinginstrument mit enormer Reichweite dienen. Darüber hinaus bieten professionelle Plattformen den Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeiten, auch Zugang zu ihrem Experten-Netzwerk. Im Falle von CONDA stehen den Unternehmen nicht nur die namhaften Mentoren der Plattform, sondern auch die Mitglieder des Advisory Boards und die Experten des Partners m27 mit Know-how und wichtigen Kontakten zur Seite.

Tipp 4: Partner gezielt auswählen

Unternehmer, die sich mit dem Gedanken spielen, Risikokapital von der „Crowd“ einzusammeln, können diesen Plan mit der Unterstützung von spezialisiertenCrowdinvesting-Plattformen umsetzen. Die Projektgeber sind dabei – im wahrsten Sinne des Wortes – gut beraten, auf einen Partner mit möglichst viel Erfahrung zu vertrauen. Auch eine transparente Kostenstruktur, ein erfolgreicher Track-Record, ein großer Investorenstock und vor allem ein renommiertes und gut diversifiziertes Expertennetzwerk müssen als Kriterien in die Entscheidung über die richtige Plattform mit einfließen. Seriöse Plattformen prüfen potentielle Projekte und Unternehmen eingehend. Umgekehrt sollten Unternehmen auch genau darauf schauen, wie professionell jene Plattform arbeitet, der sie ihre Crowdinvesting-Kampagne anvertrauen möchten.


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