Crowdinvesting: Definition, Funktion und Einordnung

Crowdinvesting ist eine von vier Unterformen des Crowdfundings. Das Konzept basiert auf der Idee, finanzielle Mittel für Projekte oder Unternehmen einzusammeln. Bei „Equity based Crowdfunding“, wie Crowdinvesting auch genannt wird, investieren PrivatanlegerInnen über das Internet in ein Unternehmen. Dieses alternative Finanzierungsmodell Crowdinvesting ist für UnternehmerInnen und InvestorInnen gleichermaßen lukrativ, da es sich um ein Investment mit finanzieller Gegenleistung handelt. Erfahren Sie im Folgenden alles Wichtige zum Thema Crowdinvesting.

 

Was ist Crowdinvesting?

Bevor es Crowdinvesting gab, waren Investitionen in Unternehmen oder Immobilienprojekten nur für AnlegerInnen mit viel Kapital möglich. Heutzutage können auch AnlegerInnen – unabhängig vom Einkommen - mit geringen Beiträgen in spannende Projekte investieren. Eine Vielzahl an InvestorInnen und PrivatanlegerInnen (die „Crowd“) investiert gezielt in Startups oder kleine und mittlere Unternehmen. Dabei spielt der Renditeaspekt eine wesentliche Rolle. Denn GeldgeberInnen erhalten im Gegenzug Beteiligungen am Unternehmen, Genussrechte oder partiarische Nachrangdarlehen. Crowdinvesting ist also eine Finanzierungsform mit direkter Gewinnbeteiligung. In der Regel erhält die Crowd jährliche Zinsen und profitiert von einer Unternehmenswertsteigerung an Laufzeitende. Es besteht jedoch auch das Risiko, seinen kompletten Einsatz zu verlieren, wenn sich das Projekt nicht so erfolgreich entwickelt wie erwartet.

 

Wie hat sich Crowdinvesting entwickelt?

Von Anfang an war Crowdinvesting besonders bei Startups und innovativen Neugründungen beliebt, weil die klassische Kreditaufnahme oftmals keine Möglichkeit der Finanzierung darstellt. Das weltweit erste Finanzierungsprojekt wurde im Jahr 2009 erfolgreich beendet. In Deutschland gibt es die alternative Finanzierungsform seit 2011. Im Laufe der folgenden Jahre stieg die Anzahl sowie das Volumen erfolgreich finanzierter Projekte an. Gleichzeitig hat sich auch die Anzahl an Investment-Plattformen gesteigert. Inzwischen gewinnt Crowdinvesting als Finanzierungsalternative auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) immer mehr an Popularität. Unsere Crowdinvesting Plattform CONDA dient als Vermittler zwischen InvestorInnen und UnternehmerInnen und stellt die notwendige Infrastruktur für das Investment zur Verfügung.

 

Wie funktioniert Investment über die Crowd?

Kapitalsuchende Unternehmen können auf der Crowdinvesting Plattform von CONDA ihr Projekt oder Unternehmen vorstellen. Wichtige Informationen sind z.B. die Geschäftsidee, Finanzkennzahlen und das Gründerteam. AnlegerInnen können sich anschließend innerhalb eines festgelegten Zeitraums für ein Investment entscheiden. Für UnternehmerInnen ist die sogenannte Fundingschwelle wichtig, die ausschlaggebend für den Erfolg der Kampagne ist. Wird die vorher festgelegte Summe nicht erreicht, kommt das Crowdinvesting nicht zu Stande und InvestorInnen erhalten ihr Geld zurück.

 

Die einzelnen Schritte des Crowdinvestings bei CONDA:

  1. UnternehmerInnen, GründerInnen oder ProjektinitiatorInnen, die ihr Projekt mithilfe der Crowd finanzieren möchten, sichten unsere Rahmenbedingungen und reichen die nötigen Unterlagen ein. Nach der erfolgreichen Überprüfung kommt es zum Vertragsabschluss.
  2. Auf unserer Crowdinvesting Plattform CONDA werden die Projekte anschließend vorgestellt. Ziel ist es, so viele InvestorInnen wie möglich von einem neuen Produkt, dem Unternehmen oder dem Projekt zu überzeugen. Mit der Veröffentlichung der Kampagne können potenzielle AnlegerInnen bei CONDA schon ab 100,00 € investieren.
  3. Wurde die Fundingschwelle innerhalb der festgelegten Laufzeit erreicht, werden für die InvestorInnen Beteiligungsverträge ausgestellt und die Finanzierungssumme an den Projektinitiator überwiesen.

 

Was sind die Besonderheiten von Crowdinvesting?

Für AnlegerInnen bringt das Investieren über Crowdinvesting ein hohes Maß an Eigenverantwortung mit sich, da sie direkt ohne Zwischenhändler in ein Projekt investieren. Daher müssen sich InvestorInnen im Vorfeld gut überlegen, in welche Projekte oder Unternehmen sie ihr Geld anlegen möchten. ProjektinitiatorInnen müssen sich bewusst sein, dass sie mit einem überzeugenden Auftritt auf der Crowdinvesting Plattform die Zahl der AnlegerInnen steigern können.

Beteiligungsformen des Crowdinvesting

In der Regel beteiligen sich AnlegerInnen an Projekten mit Mezzanine-Kapital. Dabei handelt es sich um eine Mischform aus Eigenkapital und Fremdkapital. Das Mezzanine-Kapital wird von Finanzinstituten als EK-Ersatz akzeptiert. Dadurch können finanzielle Spielräume erweitert und die EK-Rendite des Projektes gesteigert werden. ProjektinitiatorInnen ist es dadurch möglich, mit dem gleichen Volumen an Eigenkapital mehrere Projekte zu finanzieren, weil weniger EK in das einzelne Projekt eingebracht werden muss.

 

Was sind die Vorteile von Crowdinvesting für AnlegerInnen?

Sowohl für AnlegerInnen als auch für UnternehmerInnen gibt es entscheidende Vorteile für Investitionen über die alternative Finanzierungsmethode:

  • Investitionen sind bereits ab kleinen Beträgen möglich
  • Die emotionale Verbindung mit dem Projekt oder dem Unternehmen ist verhältnismäßig hoch
  • Neben ausgezahlten Zinsen oder einer Gewinnbeteiligung kann die Investition zusätzlich mit Rabatten oder weiteren Vorteilen gekoppelt sein

 

Was sind die Vorteile von Crowdinvesting für Unternehmen?

Crowdinvesting bietet für ProjektinitiatorInnen folgende Vorteile:

  • Einfache Finanzierung verschiedenster Projekte
  • ProjektinitiatorInnen erhalten das Kapital rasch ohne viel Bürokratie
  • Das Interesse an der Crowdinvesting-Kampagne spiegelt das Marktinteresse wider
  • InvestorInnen dienen als Multiplikatoren oder Markenbotschafter

 

Crowdinvesting bei CONDA – der richtige Ansprechpartner für InvestorInnen und UnternehmerInnen

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